Mittwoch, 17.02.2016, 17:37:03 Uhr

Krankenkasse oder Hausarzt?

Kritik an verkürzter Verordnungen zulasten von Patienten.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) macht darauf aufmerksam, dass Krankenkassen teilweise gegen hausärztliche Verordnungen vorgehen.

Stellt ein Hausarzt eine Verordnung häuslicher Krankenpflege zur Unterstützung seiner Behandlung aus, werde diese pauschal und ohne Angabe eines Grundes durch Sachbearbeiter der Kasse gekürzt und zeitlich befristet.

"Laut Gesetz entscheidet der Arzt über Inhalt, Umfang und Dauer der Behandlung und diese unterstützende Maßnahmen. Die Krankenkasse ist nicht befugt, hier einzugreifen; sie kann in Einzelfällen den Medizinischen Dienst mit der Überprüfung beauftragen", kritisiert die brandenburgische bpa-Landesvorsitzende Ellen Fährmann. "Hält der Arzt eine entsprechende Leistung längerfristig für notwendig, weil er den Patienten kennt und seinen Behandlungspflegebedarf einschätzen kann, hat die Krankenkasse dies zu akzeptieren oder den Rechtsweg einzuhalten."

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