Freitag, 29.01.2016, 17:49:05 Uhr

Klassifizierung von Drohnen für mehr Rechtssicherheit

Prüfdienstleister hält drei Klassen sinnvoll: Spielzeug, Freizeitgeräte und gewerblich genutzte Systeme.

Drohnen, Multikopter und Quadrokopter sind allgegenwärtig. Auch die Industrie, Behörden oder Handel haben längst ihr Augenmerk auf die multifunktionalen Fluggeräte gerichtet. Doch bei allem Nutzen und Spaß, den Drohnen ihren Anwendern bieten, klafft in weiten Teilen noch ein gesetzliches Vakuum bei der Frage, welche Regeln es beim Betrieb der Fluggeräte zu beachten gilt.

"Es gibt Vorschriften für die Anwendung und das Inverkehrbringen als Spielzeug und für die Anwendung als gewerblich eingesetztes, unbemanntes Luftfahrtsystem", erklärt Oliver Brumm, Geschäftsfeldleiter für die Prüfung elektrischer Produkte bei TÜV Rheinland. Diese seien jedoch vielfach nicht bekannt. "Ein Graubereich besteht in der Freizeit. Da liegt der Einsatz irgendwo zwischen Spielzeug und unbemanntem Luftfahrtsystem; das ist vom Gesetzgeber bisher unzureichend geregelt." Die Experten von TÜV Rheinland schlagen daher eine dreiteilige Klassifizierung von Drohnen als wichtigen Schritt vor, um mehr Sicherheit zu erreichen: erstens sehr leichte und einfache Drohnen als Spielzeug, zweitens große Drohnen für den gewerblichen Einsatz sowie drittens Systeme für den Einsatz im Sport- und Freizeitbereich. "Wir sehen den Gesetzgeber in der Pflicht, mit entsprechenden Regelungen für Industrie und Anwender für Rechtssicherheit zu sorgen", so Brumm.

Zurück zur Übersicht

Immer informiert, immer aktuell - Versicherungsmarkt Branchennews!
Versicherungsbüro24 Bader & Partner Wörishofer Straße 16 86163 Augsburg Telefon: 0821-26161-0 Telefax: 0821-26161-11 Email: service(at)vb-24.de