Freitag, 22.01.2016, 18:18:55 Uhr

Grunderwerbsteuer verhindert Neubauten

Die Grunderwerbsteuer verhindert dringend benötigte Neubauten, führt zu unnötig hohen finanziellen Belastungen der Bürger und verzerrt den Markt.

Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach entfiel 2014 mehr als die Hälfte der reinen Ländersteuern auf die Grunderwerbsteuer.

Über 9 Milliarden Euro nahmen die deutschen Bundesländer 2014 durch die Grunderwerbsteuer ein. Das waren 53 Prozent jener Steuern, die allein den Bundesländern zugutekommen. Bis 2006 lag die Grunderwerbsteuer einheitlich bei 3,5 Prozent, dann öffnete der Bund den Steuerwettbewerb für die Länder. Doch statt den Satz zu senken, erhöhten alle Bundesländer außer Bayern und Sachsen die Steuer auf mittlerweile bis zu 6,5 Prozent - nicht zuletzt, weil eine Sonderregelung des Länderfinanzausgleichs verhindert, dass die Länder einen Großteil der Mehreinnahmen abgeben müssen.

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