Dienstag, 19.01.2016, 12:25:23 Uhr

Vorsicht bei der Nachbarschaftshilfe

Bei Schäden durch nachbarschaftliche Gefälligkeiten zahlt die Versicherung nicht immer.

Entsprechend urteilte das OLG Hamm. Im verhandelten Fall hatte ein Hauseigentümer den Nachbarn mit der Gartenbewässerung während des Urlaubs beauftragt. Als dieser den Wasserhahn fahrlässigerweise nicht abdrehte, entstand im Keller ein Wasserschaden. Den zahlte zuerst die Gebäude- und Hausratversicherung, nahm den Nachbarn aber anschließend in Regress. Zu Recht, wie die Richter darlegten: "Aus dem Nachbarschaftsverhältnis ergibt sich in diesen Fällen keine Haftungsbeschränkung auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz."

Letztendlich springt dann aber die Privathaftpflichtversicherung des Nachbarn ein - so er denn eine abgeschlossen hat.

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